Knochenmetastasen verursachen sehr häufig Schmerzen. Schmerzmedikamente sind deshalb in der Behandlung von Tumorpatienten mit Skelettmetastasen ein wichtiger Therapiepfeiler.
Regelmäßige Schmerzbehandlung
Eine regelmäßige, vorbeugende Einnahme von Schmerzmitteln kann die meisten Schmerzen ausreichend bekämpfen. Die Wahl eines geeigneten Schmerzmittels oder einer Kombination von Schmerzmitteln richtet sich dabei nach der Stärke der Schmerzen. Die WHO (World Health Organisation) hat für diese regelmäßige Medikation Empfehlungen herausgegeben.
Begleitmedikamente können diese Schmerzmittel unterstützen bzw. ihre Nebenwirkungen abmildern. Dazu gehören: Mittel gegen Depressionen, Übelkeit oder Verstopfung, Mittel zur Muskelentspannung und andere.
Durchbruchschmerzen
Auch wenn ein Schmerzmittel regelmäßig eingenommen wird, können plötzlich Schmerzen auftreten. Zumeist werden diese ‚durchbrechenden’ Schmerzen durch bestimmte Bewegungen oder Berührung ausgelöst. Häufig kennt ein Patient die Auslöser und meidet sie. Treten Schmerzen dann doch auf, braucht der Patient ein zusätzliches Schmerz-medikament, dessen Wirkung schnell einsetzt. Häufig werden dafür opiumähnliche Schmerzmittel eingesetzt, die sich in ihrer Wirkung mit dem regelmäßig eingenommenen Schmerzmedikament ergänzen.