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Marianne

Marianne
Marianne ist 48 Jahre alt. Sie ist Mutter von zwei Kindern (15 und 18 Jahre). Vor 5 Jahren bemerkte sie einen Knoten in ihrer linken Brust. Ihre Frauenärztin veranlasste eine Röntgenuntersuchung der Brust. Weil auf dem Röntgenbild verdächtige Verkalkungen zu sehen waren, überwies die Frauenärztin Marianne zur weiteren Abklärung in die Klinik.
 
 
 
 
 

Die Diagnose

In der Klinik wurde über eine Nadel aus dem verdächtigen Bezirk Gewebe entnommen und untersucht. Das Ergebnis hat Mariannes Befürchtungen bestätigt: ein sehr bösartiger Krebs der Milchgänge.

Der Kampf gegen den Tumor

Glück im Unglück: In der röntgenologischen Darstellung der Knochen, dem Knochenszintigramm, konnten keine Tochtergeschwulste gefunden werden. Zusammen mit den behandelnden Ärzten entschied sich Marianne für eine brusterhaltende Therapie. Der Tumor wurde operativ entfernt, das umgebende gesunde Gewebe aber belassen. Auch 15 Lymphknoten der linken Achselhöhle wurden mit entfernt.
Die feingewebliche Untersuchung des entnommenen Gewebes beschrieb einen fortgeschrittenen bösartigen Tumor mit der Größe von 2,1 cm. Alle entfernten Lymphknoten waren frei von Krebszellen.
Marianne musste sich einer Bestrahlung und Chemotherapie unterziehen. Im Anschluss erhielt sie eine Hormontherapie gegen den Krebs.
Ihr Mann und ihre Kinder haben ihr in dieser schweren Zeit sehr geholfen. In langen Spaziergängen mit ihrem Mann hatte Marianne die Gelegenheit, über ihre Ängste zu sprechen. Und sie hat erfahren, dass auch er sehr betroffen war und mit der Situation klar kommen musste. Auch der Austausch mit anderen betroffenen Frauen hat Marianne wieder aufgebaut.
Dann, 5 Jahre nach der Diagnosestellung bekommt Marianne Rückenschmerzen. Sie treten insbesondere dann auf, wenn Marianne nach dem Einkaufen ihre bepackten Tüten aus dem Einkaufswagen heben und zum Auto tragen will. In einem erneuten Knochenszintigramm und weiteren röntgenologischen Untersuchungen stellen die Ärzte Tochtergeschwulste in der Lendenwirbelsäule und im Steißbein fest. Die vom Tumor geschwächten Wirbelkörper könnten brechen.

Heute

Auf den Rat ihres Arztes hat Marianne mit einer Bisphosphonat-Therapie begonnen. Alle 3 Wochen hat sie einen Termin in der Praxis. Sie bekommt dann eine Infusion und kann sich bei der Gelegenheit auch mit ihrem Arzt über aktuelle Probleme austauschen.
Ihre Rückenschmerzen haben seitdem nachgelassen. Zusätzlich ist die Bestrahlung eines Wirbelkörpers geplant.
 
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