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Bei Knochenmetastasen drohen schwerwiegende Skelettprobleme

Knochenmetastasen schädigen das gesunde Knochengewebe. Sowohl Knochensubstanz-abbauende Metastasen als auch solche mit überschießender Knochenneubildung können zu schwerwiegenden Problemen führen:

Knochenschmerzen

Knochenmetastasen können starke Knochenschmerzen hervorrufen, die sehr belastend sind und häufig zu einer eingeschränkten Beweglichkeit führen.
Die Schmerzen können verschiedene Ursachen haben: Ausschüttung von schmerzbahnenden Stoffen durch den Tumor, steigender Druck im Knochen durch das Tumorwachstum, Dehnung der empfindlichen Knochenhaut oder Muskelverspannungen. Sie werden häufig als dumpf und bohrend beschrieben und können durch Bewegung oder Beklopfen der betroffenen Stelle ausgelöst werden.

Knochenbrüche

Eine Metastase im Knochen vermindert seine mechanische Belastbarkeit. Der Knochen kann dann ohne adäquates Unfallereignis brechen. Manche Stellen des Skeletts werden häufiger von Metastasen befallen, als andere. Hier kommen dann auch gehäuft Knochenbrüche vor: am Oberschenkelhals, den Rippen und an der Wirbelsäule.

Nerveneinklemmung

An der Wirbelsäule kann ein Knochenbruch zu einer Schädigung des Rückenmarks oder der austretenden Nervenbahnen führen. Eine Nervenlähmung bis hin zur Querschnittslähmung kann die Folge sein.
 

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